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Smarte Stadt und Region Bern: Zwischen Netto-Null und Klimaresilienz

Mit dem neuen Klima- und Innovationsgesetz sowie dem städtischen Klimareglement wirken drei Zielvorgaben auf die Region: 2040, 2045, 2050. Gleichzeitig muss sich die Stadt gegen die Auswirkungen des Klimawandels rüsten. Smart City lädt nun Unternehmen und Organisationen dazu ein, aufzuzeigen, welche Lösungen existieren, entwickelt werden und welchen Beitrag deren ‘Smartness’ leistet. Ein Anlass für Gewerbetreibende, Politik, Verwaltung und für interessierte Bürger:innen. The place to be am 30. Mai 2024!

Eckdaten

  • Datum: Donnerstag, 30. Mai 2024
  • Zeit: 8:00 – 16:45 Uhr, anschliessend Apéro
  • Ort: Kornhausforum Bern, Kornhausplatz 18, 3011 Bern
  • Teilnahmegebühr: CHF 70.– (kostenlose Teilnahme für Partner & Mitglieder des Smart City Vereins Bern)
  • Programm: Als PDF herunterladen
  • Anmeldung: über Eventbrite

Highlights aus dem Programm

8:30 Uhr

Smarte Lösungen für Klimaschutz und Klimaresilienz in Bern: Eine politische Perspektive auf die Entwicklung der Region Bern zu Netto-Null in Tiefbau, Verkehr, Stadtgrün.
Referent:in: Marieke Kruit, Tiefbaudirektorin Stadt Bern (TVS)

9:00 Uhr

Netto-Null und Klimaresilienz in der Berner Stadtplanung: Wie kann die Stadt Bern nachhaltiger und klimagerechter gebaut werden? Wo muss sie ansetzen, um auch für künftige Generationen eine hohe Lebensqualität sicherzustellen? Ein Blick auf die Stadtplanung zwischen Emission-Reduktion und Resilienzsteigerung.
Referent:in: Jeanette Beck, Stadtplanerin, Präsidialdirektion Stadt Bern

Strategie 2035: Von 4.4. auf 1 Tonne CO2-Ausstoss pro Kopf: Bern hat im Gegensatz zum Rest der Schweiz mit dem Klimareglement und Netto-Null 2045 ambitioniertere Ziele. Die zentrale Bundesverwaltung in der Region hat gar 2040. Was sind die Auswirkungen der Klimareglements und wo stehen wir 2024?
Referent:in: Adrian Stiefel, Leiter Amt für Umwelt Stadt Bern

Was bedeutet Netto-Null 2050 in der Region Bern für Private, Unternehmen und öffentliche Dienste?: Die Umsetzung von Netto-Null betrifft alle: Menschen, Unternehmen, Institutionen. Welche Herausforderungen stellen sich der Stadt und Region Bern? Welche Akteure sind in besonderer Verantwortung? Was sind spezifische Risiken und Chancen für Stadt und Region Bern?
Referent:in: Thomas Lanz, Swiss Climate AG

10:30 Uhr

Smarte Energieproduktion durch Photovoltaik in der Region Bern: Kleinräumige, vernetzte Stromproduktion mit erneuerbaren Energien ist für die Versorgungssicherheit relevant. Warum steht Bern beim Ausbaupotenzial von PV zur Zielerreichung Netto-Null 2040-45-50 an? Wo sind die Chancen und Herausforderungen und welche Rolle spielt die ‘Smartness’ hierbei?
Referent:in: Matthias Egli,Geschäftsführer Swissolar, Präsident Sunraising

Der Weg der Insel zu Netto-Null 2035: Die Insel Gruppe ist mit über 11’000 Mitarbeitenden und hochkomplexer Infrastruktur und Logistik eine Stadt in der Stadt. Wie erreicht man als grosser Player das ambitionierte Netto-Null 2035?
Referent:in: Nina Tammler,Inselspital, Universitätsspital Bern / Insel Gruppe

Mit Schwammstadt und Schwammland zu mehr Klimaresilienz: Herausforderungen für eine überregionale Perspektive: Temperaturregelung, Biodiversität, Entsiegelung oder Naturgefahrenvorsorge sind in Bern ‘hot topics’, für welche innovative Lösungen existieren. Emch + Berger zeigt auf, mit welchen Ansätzen das Ingenieurswesen auf klimatische Resilienzfragen antworten kann und welche Interessenkonflikte zu überwinden sind.
Referent:in:Alan Müller Kearns & Niels Werdenberg, Emch + Berger AG

Geospeicher Forsthaus: Sommerwärme für die Winterkälte – taugt der Felsuntergrund als saisonaler Wärmespeicher?: Am Berner Stadtrand führt die EWB ein Schweizweit einzigartiges Pilotprojekt durch. Überschüssige Wärme des Sommers wird tief unter der Erde gespeichert, um im Winter nach Bedarf hochgepumpt zu werden. Wir zeigen auf, welchen Beitrag dieses Projekt für Netto-Null leisten wird.
Referent:in: Walter Schaad, Experte Nachhaltigkeit, Energie Wasser Bern EWB

Smart Urban Heat Map: Hitzemessung und Massnahmen für ein angepasstes Mikroklima: Smart City Bern hat im Herbst 2023 dieses Klimaprojekt lanciert, um Hitzeinseln und regionale Temperaturentwicklungen zu dokumentieren. Das städtische und regionale Messnetz umfasst aktuell 120 Messstationen, die über das energieeffiziente Long Range Wide Area Network alle zehn Minuten Klimadaten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit an einen zentralen Server liefern. Wir zeigen erste Erkenntnisse und wagen einen Ausblick.
Referent:in: Felix Adank, Klimabeauftragter Smart City Bern, Marco Rupp, Gemeindepräsident Ittigen

11:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Welche Chancen und Risiken zeigen sich beim Klimaschutz? Wo liegt das Potenzial der Smart City? Wo braucht politische, wo unternehmerische Entscheide? Welche Regulative brauchen Anpassung? Wo können und sollen sich welche Akteure nun engagieren?
Moderation: Alice Baumann, Vorstand Smart City Bern

13:30 Uhr

Mit KI zur Vorhersage von urbanem Stromverbrauch: KI kann mit Daten aus dem Strassen- und Zugverkehr den Stromverbrauch in der Schweiz vorhersagen. Funktionsweise und Vorteile im Gegensatz zu herkömmlichen Voraussagemodellen – auch für Ereignisszenarien wie Pandemien und Naturkatastrophen.
Referent:in: Dr. Christian Winzer, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW & Dr. Aksornchan Chaianong, FAU Erlangen-Nürnberg

LEDCity – Nachhaltigkeit im Zentrum der Unternehmensstrategie: LEDCity entwickelt sensorgesteuerte Leuchtmittel, die das Licht bedarfgerecht regulieren und so bis zu 90 % Energie einsparen können. Das Beispiel des mit dem „Green Business Award 2023“ prämierten Unternehmens zeigt, wie traditionelle Geschäftsmodelle so weiterentwickelt werden, dass sie Nachhaltigkeit nicht nur berücksichtigen, sondern ins Zentrum der Unternehmensstrategie rücken.
Referent:in: Julian Wiederkehr, Account Executive LEDCity

Welche Rolle spielen ICT und deren Betreiber bei der Zielerreichung?: Der zunehmende Einsatz von digitalen Technologien in Unternehmen und Organisationen sowie in allen Lebensbereichen hat zu einem starken Energieverbrauch geführt. Wie können nun neue Technologien den Verbrauch reduzieren? Welche Rolle spielen Daten- Netzwerke, 5G und tiefere Funkwellen-Netzwerke? Was ist der Impact von und auf Internet of Things? Und welche Rolle spielt dabei Nudging, wie bei der Swiss Climate Challenge App?
Referent:in: Sebastian Gerner, Senior Corporate Responsibility Manager Swisscom AG

15:00 Uhr

Wie viel Digitalisierung braucht Ihr Gebäude für die Nachhaltigkeit: Welchen Beitrag leisten smarte Infrastruktur und Gebäudeautomation bei der Entwicklung nachhaltiger Areale? Wie trägt Building Information Modelling BIM dazu bei, dass wir Nachhaltigkeits- und Resilienzziele erreichen? Und welche Herausforderungen liegen hierbei im Beschaffungsrecht und bei Etiketten?
Referent:in: Turan Babuscu, Head of Product Line Comfort, Siemens Schweiz AG

Mobilität – multimodale Lösungen für Wohnareale und Firmen: Mobilitätkonzepte sind besonders im urbanen Raum Schauplätze politischer Grabenkämpfe. Wirtschaftlich und sozial hochrelevant, steht moderne Mobilität zugleich vor Herausforderungen punkto Ökologie, Individualisierung und Konnektivität. Welchen Beitrag zu Netto-Null und Resilienz kann eine intelligente Mobilität hier leisten? Was bringen multimodale Lösungen für Wohnareale und für Unternehmungen in der Region Bern?
Referent:in: Arjan Vlaskamp, Head of MaaS Plattform allride, AMAG Lab

Neue Wege in der Quartierentwicklung – am Beispiel des Urbanen Dorf Webergut: In Zollikofen entwickelt die Genossenschaft Urbane Dörfer bis 2026 einen gemeinschaftlichen Wohn-, Arbeits- und Lernort für 200 Personen. Einem transdisziplinären Team von Forschenden der BFH-HAFL und der BFH-AHB dient das Projekt «Urbanes Dorf Webergut» in Zollikofen als Reallabor. Gemeinsam mit den zukünftigen Nutzenden wird ein reales Szenario eines nachhaltigen Lebens simuliert.
Referent:in: Matthias Tobler, Urbane Dörfer; Dr. Evelyn Markoni, Berner Fachhochschule HAFL

16:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Wie kann man über Daten steuern und was braucht es, damit Menschen ihr Verhalten reflektieren und ändern? Wie kollaborativ soll smarte Steuerung sein? Wo bestehen Datenlücken und Open Data Bedarf? Wo stehen Stadt und Region Bern diesbezüglich? Was leistet das Smart City Konzept für Netto-Null- und Resilienz-Zielerreichung?
Moderation: Fabian Scherer, Präsident Smart City Bern

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